Dienstag, 13. September 2016

Gesehen | 17 Mädchen

Titel: 17 Mädchen
Regisseur: Delphine Coulin
Genre: Drama
Erscheinungsdatum: 16.11.2012
Produktionsjahr: 2011
Länge:  90 Minuten
FSK: 12 Jahre
Preis:  3,99 Euro bei Amazon*


Kurzbeschreibung:
In Lorient, einer Stadt in der Bretagne, schließen 17 Mädchen eines Gymnasiums einen ungewöhnlichen Pakt: Entgegen allen Widrigkeiten und dem Unverständnis von Eltern, Lehrern und den jungen Vätern zum Trotz werden sie gleichzeitig schwanger.

Nachdem die Anführerin der Clique, Camille, ungewollt schwanger geworden ist und beschlossen hat, das Kind zu behalten, wirkt sie auf die Mädchen aus ihrer Clique ein, ebenfalls schwanger zu werden. Damit wollen sich die jungen Frauen dem traditionellen Lebenslauf in ihrer Kleinstadt entziehen und ihrem Leben einen neuen Sinn geben und den vorgezeichneten Wegen entkommen. Denn ein Kind wäre jemand, der sie bedingungslos liebt. Camille will ihr Kind allein großziehen. Der Vater ihres Kindes spielt für sie nur eine untergeordnete Rolle, aber vor allem will sie es besser machen als ihre häufig abwesende Mutter. Die Mädchen beschließen in ihrem jugendlichen Idealismus, ihre Kinder gemeinsam in einer Kommune groß zu ziehen. Doch nicht alles läuft so, wie sie es geplant haben. Am Ende des Films hat Camille einen Autounfall und wird in ein Krankenhaus gebracht, wo sie eine Fehlgeburt erleidet. Im Abspann daraufhin wird erzählt, dass Camille sowie ihre Mutter nach dem Vorfall jeweils die Stadt verließen und dass sie Camille nie wieder gesehen haben.

Meine Meinung:
Ich bin ganz ehrlich – am Anfang und auch bis zur Mitte des Filmes dachte ich mir nur, dass der Film echt langweilig ist und habe mich gefragt ob es wirklich so gut war ihn zu schauen und weitere Minuten meines Lebens zu verschwenden.

Allerdings kann ich nach dem Ende sagen, dass er eigentlich nicht langweilig, sondern sogar lehrreich war. Mit 17 macht man einige dumme Dinge, denkt nicht drüber nach und meint es würde alles perfekt werden. Der Film zeigt eben, dass es nicht so ist. Er hat kein Happy End, was zwar natürlich schade ist, aber auch im echten Leben gibt es nun mal nicht immer bei allem ein gutes Ende. Was aber natürlich auch manchmal gut ist, auch wenn man es manchmal nicht sofort versteht.

Bewertung:





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